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Ursachen für Katarakt

Katarakt: Definition

Als Grauer Star (Katarakt) wird die natürliche Eintrübung der Augenlinse bezeichnet. Die Augenlinse liegt hinter der Regenbogenhaut (Iris) und ermöglicht eine Einstellung des Auges auf Objekte in unterschiedlichen Entfernungen.

Abb. 1: Die Augenlinse

Die Katarakt ist bei unter 1% der Betroffenen angeboren, vererbt oder bedingt durch eine Erkrankung der Mutter in der Schwangerschaft wie beispielsweise Röteln, Mumps oder Toxoplasmose. Am häufigsten tritt der graue Star ab etwa dem 65. Lebensjahr auf und wird durch verschiedene Faktoren begünstigt:

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Hyperopie – Weitsichtigkeit

Hyperopie: Definition

Die Weitsichtigkeit (Hyperopie / Hypermetropie) ist eine Fehlsichtigkeit des Auges, bei welcher der Betroffene in der Ferne deutlich, in der Nähe jedoch undeutlich sieht. Die Ursache der Hyperopie liegt in einem, im Verhältnis zur Brechkraft  des Auges, zu kurzen Augapfel. Parallel einfallende Lichtstrahlen werden somit nicht stark genug gebrochen. Es entsteht kein klares Bild auf der Netzhaut, da der Brennpunkt der Lichtstrahlen „virtuell“ hinter dem Auge liegt:

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Erklärung der Femto-Lasik

Femto-Lasik: Definition und Stellenwert

Die Femto-Lasik (lat. Laser-in-situ-Keratomileusis) ist derzeit die modernste und gewebeschonendste Behandlung, um Ihnen zur dauerhaften Brillen- und Kontaktlinsenfreiheit zu verhelfen. Als Weiterentwicklung der einfachen LASIK-Behandlung formt man bei der Femto-Lasik im Bereich der Hornhaut, der äußersten Schicht des menschlichen Auges, ein kleines Deckelchen, den sogenannten Flap. Dieser Flap bietet nach abgeschlossener Behandlung eine Schutzfunktion und macht dadurch die Heilungsphase/Genesungsphase für den gelaserten Patienten deutlich angenehmer, als mit vorangegangenen Methoden ohne Erzeugung eines Flaps. Die moderne Femto-Lasik arbeitet im Gegensatz zur einfachen Lasik nicht mit einem schneidenden Werkzeug, dem Mikrokeratom, und bietet dadurch viele Vorteile:

  • Höhere Sicherheit
  • Genauere Präzision beim Formen des Deckels
  • Geringeres Infektionsrisiko, weil keine Klinge durch die Hornhaut fährt
  • Auch höhere Kurzsichtigkeiten können gelasert werden

Optegra hat sich für die sichere und schonende Femto-Lasik entschieden.

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Wie lange dauert es, bis sich ein Auge nach einer Femto-LASIK erholt hat?

Femto-LASIK: Genesungsprozess

Der Genesungs- und Heilungsprozess bei einer Femto-LASIK ist ausgesprochen kurz im Vergleich zu anderen operativen Eingriffen am Körper oder speziell am Auge.

Bereits nach wenigen Stunden ist die obere Zellschicht der Hornhaut, das Epithel mit etwa 50µm, wieder oberflächig zusammengewachsen. Vollständig verheilt ist das Epithel spätestens nach zwei bis drei Tagen. Wir bitten unsere Patienten trotz alledem um Behutsamkeit im Umgang mit seinen Augen für 14 Tage. Um jedes noch so kleine Risiko einer nachträglichen Verschiebung des Hornhautdeckels auszuschließen, sollte starkes Reiben an den Augen (gerade in den ersten Tagen), sowie Sauna- und Schwimmbadbesuche und ebenso Ball- und Kontaktsportarten vermieden werden. Für die weiblichen Patienten gilt ebenfalls: bitte für zwei Wochen lang auf das Schminken der Augenpartien zu verzichten.

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Kann ich durch eine Augenlaserbehandlung blind werden – was kann mir im schlimmsten Fall passieren?

Dies ist eine häufig gestellte Frage und der Gedanke einer eventuell auftretenden Erblindung macht die Entscheidung für eine Augenlaserbehandlung nicht gerade leicht – Lasern oder lieber doch nicht!? –

Grundsätzlich können Risiken bei operativen Eingriffen am Menschen nie 100%ig ausgeschlossen werden. Deshalb empfiehlt es sich einen individuellen Augencheck mit einer fachgerechten Beratung sowie eine augenärztliche Voruntersuchung bei einem erfahrenden Operateur durchführen zu lassen. Nur so können Risiken ausgefiltert werden und die Eignung für eine Augenlaserbehandlung vom Arzt festgestellt werden. Auch die Ablehnung einer Augenlaserbehandlung steht für die Qualität und Fachkompetenz eines Operateurs. Die Risiken bei einer Augenlaserbehandlung werden im ärztlichen Aufklärungsgespräch ausführlich erläutert.

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Keratokonus und Behandlungsmethoden

Definition: Keratokonus

Der Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut des Auges. Hierbei kommt es zu einer zentralen Verdünnung des Hornhautgewebes, wodurch sich die Hornhaut kegelförmig nach außen wölbt. Ein Keratokonus tritt meistens zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, mit einer Häufigkeit in der Normalbevölkerung von 1:2000 auf. Die Häufigkeit des Keratokonus ist jedoch regional bedingt und es sind Männer und Frauen gleich stark betroffen.

Ursachen

Die Ursache des Keratokonus ist noch weitgehend unbekannt. Es wird allerdings vermutet, dass vermehrtes Augenreiben z.B. bei Allergikern (Neurodermitis, Heuschnupfen), schlecht sitzende Kontaktlinsen und eine erbliche Komponente eine Rolle spielen (z.B. als Begleitsymptom bei Erkrankungen des Bindegewebes wie beim Ehlers-Danlos-Syndrom oder bei Trisomie 21).

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Kontrastsehen

Kontrastsehen: Definition

Für das Erkennen von Objekten ist eine hohe Sehleistung (Visus) als auch eine hohe Kontrastempfindlichkeit oder ein gutes Kontrastsehen wichtig. Die Kontrastempfindlichkeit beschreibt die Fähigkeit des visuellen Systems (Auge und Gehirn), Helligkeitsunterschiede wahrzunehmen. Am Einfachsten gelingt uns das, wenn die Konturen eines Objektes scharf abgegrenzt sind und sich das Objekt deutlich von seinem Hintergrund abhebt wie zum Beispiel bei schwarzer Schrift auf weißem Papier.

Eine Vielzahl von Veränderungen der optischen und neuronalen Komponenten beeinträchtigen die Kontrastempfindlichkeit bevor die Sehleistung betroffen ist. Hierzu gehören unter anderem nicht ausreichend korrigierte Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit durch eine nicht korrekt eingestellte Brille oder Kontaktlinsen als auch Medientrübungen des Auges wie Katarakt oder Glaskörpertrübungen. Außerdem setzen auch Augenerkrankungen wie Glaukom, altersbedingte Makuladegeneration oder diabetische Retinopathie und Störungen im Bereich des Gehirns wie Multiple Sklerose oder Parkinson die Kontrastempfindlichkeit herab.

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