Erklärung der PRK Lasek

Welche Fehlsichtigkeit kann mit der PRK Lasek korrigiert werden?

Die PRK Lasek kann bei einer Kurzsichtigkeit bis -6,0 dpt, bei einer Weitsichtigkeit bis +6,0dpt und bei einer Hornhautverkrümmung bis 6,0dpt angewandt werden. Die PRK Lasek wird bei Patienten mit besonders dünner Hornhaut empfohlen.

Was bedeutet PRK?

PRK (Photo-refraktive Keratektomie) ist ein Laserverfahren und ist eines der ältesten Methoden, um die Fehlsichtigkeit durch einen operativen Eingriff an der Hornhaut korrigieren zu lassen.

Was bedeutet Lasek?

Die Lasek (Laser Subepithelial Keratomileusis) ist eine Weiterentwicklung der PRK. Der Unterschied zur PRK besteht darin, dass die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) des Auges während der eigentlichen Laserbehandlung vorübergehend zur Seite geschoben wird und nicht wie bei der PRK komplett abgestrichen wird.

Wie wird die PRK Lasek durchgeführt?

Die PRK Lasek ist eine ambulante Behandlung und dauert pro Auge ca. 15 Minuten.

Zunächst wird der Patient für die Laserbehandlung vorbereitet und die Augenoberfläche mit Augentropfen betäubt.

Schritt 1:

Die Augenlider werden während der gesamten PRK Lasek durch eine kleine Klammer schmerzfrei aufgehalten. Danach wird die oberste Hornhautzellschicht (Epithel) im Behandlungsbereich  mit Alkohol abgelöst und in Folge der Anwendung der PRK mit einem stumpfen Messer abgestrichen bzw. bei Anwendung der Lasek vorübergehend zur Seite geschoben.

PRK Lasek
PRK Lasek

Schritt 2:

Der Patient soll während des Laservorgangs einen Lichtpunkt im Laser fixieren. Bei einer unbewussten Augenbewegung kann der Operateur schnell reagieren bzw. der Laser stoppt automatisch und der Laservorgang wird kurz unterbrochen bis der Patient den Lichtpunkt wieder anvisiert hat.

Nachdem mit dem Excimer-Laser das Hornhautgewebe entsprechend der Fehlsichtigkeit abgetragen wurde, wird eine therapeutische Kontaktlinse auf die Hornhaut gelegt.

Bei dem Lasek-Verfahren wird nach dem Lasern zunächst die Hornhautzellschicht über die Behandlungszone gelegt und  danach erst die behandelte Zone mit einer Kontaktlinse abgedeckt.

Schritt 3:

Die Hornhautdeckschicht (Epithel) kann sich unter der Kontaktlinse von selbst regenerieren bzw. wächst innerhalb der nächsten vier Tage nach.

Die Kontaktlinse wird dann im Laufe der Nachuntersuchungen vom Arzt oder den Optometristen entfernt, was für den Patienten völlig schmerzlos verläuft.

Wie ist der Heilungsverlauf nach einer PRK Lasek?

In den ersten zwei bis vier Tagen nach der PRK Lasek können Beschwerden auftreten, da sich die Hornhautdeckschicht erneuert. Die Beschwerden können sich durch stärkere Schmerzen mit Tränen, Brennen, Lichtscheu und Fremdkörpergefühl äußern.

Während der Heilungszeit nach einer PRK Lasek ist das Sehen verschwommen und die Augenoberfläche sensibler. Daher sollte in den ersten Wochen vermieden werden sich an den Augen zu reiben, schwimmen und in die Sauna zu gehen oder zu schminken.

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