OCT – Optische Kohärenz-Tomographie

Optische Kohärenz-Tomographie: Definition

Die Optische Kohärenz-Tomographie (OCT) ist ein Untersuchungsverfahren welches, in der Medizin angewandt und genutzt wird. Es wird u. A. zur frühzeitigen Krebsdiagnose sowie für Untersuchungen der Haut eingesetzt.

Anwendungsgebiete

Hauptsächliche Anwendung findet die Optische Kohärenz-Tomographie-Messung in der Augenheilkunde, um den Augenhintergrund zu untersuchen und Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

Die Optische Kohärenz-Tomographie ermöglicht mittels Laserstrahlen das Erstellen hochqualitativer Bilder (Abb.1) der Netzhautschichten. Die Laserstrahlen sind hierbei sehr schwach,- können also keine Schädigung der Netzhaut verursachen und die Behandlung ist für Sie, als Patient, somit absolut ungefährlich.

Optische Kohärenz-Tomographie (OCT)

Aufdecken von Augenerkrankungen

Die Haupterkrankungen, die mit der optischen Kohärenz-Tomographie aufgedeckt werden können sind die diabetische Makulopathie (Erkrankung der Netzhaut, die durch Diabetes verursacht werden kann), die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Glaukom (Grüner Star), sowie entzündliche Veränderungen und Tumore.

Bei den meisten, oft schwerwiegenden Erkrankungen des Augenhintergrundes gehen im Anfangsstadium Dickenveränderung der Netzhaut einher. Erst deutlich später kommt es zu Veränderungen des Sehens und somit zu merkbaren Symptomen.

Daher ist es besonders wichtig, diese Erkrankungen mit modernster Technik in einem möglichst frühen Stadium festzustellen, damit rechtzeitig die entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann.