Schlagwort-Archive: Netzhaut

Myopie – Kurzsichtigkeit

Myopie: Definition

Die Myopie ist die Fehlsichtigkeit (Ametropie) des Auges, bei welcher der Betroffene in der Nähe deutlich und in der Ferne undeutlich sieht. Im Normalfall werden parallel einfallende Lichtstrahlen, welche in das Auge gelangen, auf der Netzhaut gebündelt. Somit entsteht ein klares Bild, welches von dort an das Gehirn weiter geleitet werden kann. Da der Augapfel bei einer Myopie zu lang für die Brechkraft des Auges ist, werden die Lichtstrahlen schon vor der Netzhaut gebündelt. Es entsteht ein unscharfes Bild auf der Netzhaut.

Myopie (Kurzsichtigkeit)

Häufig tritt die Myopie in Kombination mit einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) auf. Bei einer Hornhautverkrümmung ist die Hornhaut in den verschiedenen Achslagen unterschiedlich stark gewölbt. Somit können die einfallenden Lichtstrahlen nicht mehr zu einem Brennpunkt gebündelt werden. Durch diesen Abbildungsfehler werden Punkte als Striche gesehen.

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OCT – Optische Kohärenz-Tomographie

Optische Kohärenz-Tomographie: Definition

Die Optische Kohärenz-Tomographie (OCT) ist ein Untersuchungsverfahren welches, in der Medizin angewandt und genutzt wird. Es wird u. A. zur frühzeitigen Krebsdiagnose sowie für Untersuchungen der Haut eingesetzt.

Anwendungsgebiete

Hauptsächliche Anwendung findet die Optische Kohärenz-Tomographie-Messung in der Augenheilkunde, um den Augenhintergrund zu untersuchen und Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

Die Optische Kohärenz-Tomographie ermöglicht mittels Laserstrahlen das Erstellen hochqualitativer Bilder (Abb.1) der Netzhautschichten. Die Laserstrahlen sind hierbei sehr schwach,- können also keine Schädigung der Netzhaut verursachen und die Behandlung ist für Sie, als Patient, somit absolut ungefährlich.

Optische Kohärenz-Tomographie (OCT)

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Hyperopie – Weitsichtigkeit

Hyperopie: Definition

Die Weitsichtigkeit (Hyperopie / Hypermetropie) ist eine Fehlsichtigkeit des Auges, bei welcher der Betroffene in der Ferne deutlich, in der Nähe jedoch undeutlich sieht. Die Ursache der Hyperopie liegt in einem, im Verhältnis zur Brechkraft  des Auges, zu kurzen Augapfel. Parallel einfallende Lichtstrahlen werden somit nicht stark genug gebrochen. Es entsteht kein klares Bild auf der Netzhaut, da der Brennpunkt der Lichtstrahlen „virtuell“ hinter dem Auge liegt:

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