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Kann ich durch eine Augenlaserbehandlung blind werden – was kann mir im schlimmsten Fall passieren?

Dies ist eine häufig gestellte Frage und der Gedanke einer eventuell auftretenden Erblindung macht die Entscheidung für eine Augenlaserbehandlung nicht gerade leicht – Lasern oder lieber doch nicht!? –

Grundsätzlich können Risiken bei operativen Eingriffen am Menschen nie 100%ig ausgeschlossen werden. Deshalb empfiehlt es sich einen individuellen Augencheck mit einer fachgerechten Beratung sowie eine augenärztliche Voruntersuchung bei einem erfahrenden Operateur durchführen zu lassen. Nur so können Risiken ausgefiltert werden und die Eignung für eine Augenlaserbehandlung vom Arzt festgestellt werden. Auch die Ablehnung einer Augenlaserbehandlung steht für die Qualität und Fachkompetenz eines Operateurs. Die Risiken bei einer Augenlaserbehandlung werden im ärztlichen Aufklärungsgespräch ausführlich erläutert.

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Keratokonus und Behandlungsmethoden

Definition: Keratokonus

Der Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut des Auges. Hierbei kommt es zu einer zentralen Verdünnung des Hornhautgewebes, wodurch sich die Hornhaut kegelförmig nach außen wölbt. Ein Keratokonus tritt meistens zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, mit einer Häufigkeit in der Normalbevölkerung von 1:2000 auf. Die Häufigkeit des Keratokonus ist jedoch regional bedingt und es sind Männer und Frauen gleich stark betroffen.

Ursachen

Die Ursache des Keratokonus ist noch weitgehend unbekannt. Es wird allerdings vermutet, dass vermehrtes Augenreiben z.B. bei Allergikern (Neurodermitis, Heuschnupfen), schlecht sitzende Kontaktlinsen und eine erbliche Komponente eine Rolle spielen (z.B. als Begleitsymptom bei Erkrankungen des Bindegewebes wie beim Ehlers-Danlos-Syndrom oder bei Trisomie 21).

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